"Für Sie gelesen"
Mein Praxis-Team und ich sind immer auf der Suche nach neuen Anregungen. Bei der Lektüre von Fachzeitschriften und dem Besuch von Kongressen und Fortbildungen sehen und hören wir immer wieder Neuigkeiten, die wir unseren Patienten und Interessierten an dieser Stelle mitteilen möchten.
06/01
Radfahren ist gut fürs Gedächtnis
Sportler halten sich auch geistig fit. Durch die körperliche Anstrengung wird dem Blutkreislauf tüchtig „eingeheizt“. Davon profitiert auch das Gehirn. Aber keine Sorge, Sie müssen nicht zu Höchstleistungen auflaufen - Regelmäßigkeit zählt. Nutzen Sie einfach die Möglichkeiten des Alltags, verzichten Sie auf den Fahrstuhl und nehmen Sie die Treppe; lassen Sie Ihren Hund nicht einfach vor die Tür, sondern gehen Sie richtig spazieren. Schwimmen, Radeln und flottes Gehen sind wirksame und schonende Trainingsmöglichkeiten. Diese beugen Vergesslichkeit, Schlaganfall, Herzinfarkt und auch Osteoporose vor.
01/06
Salat - nicht immer nur gesund
Rucola hat sich zu einer der beliebtesten Salatsorten auf unserem Speiseplan entwickelt. Er ist knackig, aromatisch und enthält viele gesunde Vitalstoffe. Aber Vorsicht! Die Überwachungsbehörden der Bundesländer weisen besonders in diesem Salat regelmäßig erhöhte Dosen von Nitrat nach. Wer viel Rucola isst, überschreitet möglicherweise deutlich die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene duldbare tägliche Aufnahmemenge.
Gerade im Winter enthalten die Salatsorten wegen der ungünstigen Wachstumsbedingungen mehr Nitrat als im Sommer. Aber was bedeutet das Nitrat für den Körper? Nitrat selbst ist weniger giftig. Es wird jedoch im Körper schnell zu Nitrit umgewandelt, aus dem gesundheitsschädliche Stoffe, die sogenannten Nitrosamine hervorgehen können. Diese haben sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen. Aktuell wird die tägliche Nitrataufnahme auf 80 bis 100 mg geschätzt. Diese Dosis sollte möglichst nicht überschritten werden.
Was tun?
Reduzieren Sie die Menge an belasteten Lebensmitteln (essen Sie vermehrt „Gemüse der Saison“) und nehmen Sie Vitamin C zu sich (z. B. als Zitronendressing zum Salat). Die Entstehung der gefährlichen Nitrosamine kann durch die Vitamine C und E unterdrückt werden.
01/06
Krankmacher Birkenfeige
Die Birkenfeige (Ficus benjamina) löst bei Atopikern und Latexallergikern teilweise sehr starke Irritationen der Schleimhäute aus. Die Betroffenen klagen über Schnupfen (Rhinitis), Bindehautentzündungen der Augen und Asthma.
12/05
Laborstudie: Hochdosiertes Vitamin C tötet Krebszellen
Bisher war Vitamin C nur dafür bekannt, eine Krebs-vorbeugende Wirkung zu haben. Aktuelle wissenschaftliche Studien geben nun Hinweis, dass hohe Konzentrationen an Vitamin C gezielt Krebszellen töten und dabei gesunde Körperzellen nicht beschädigen.
Voraussetzung dabei ist, dass das Vitamin C den Krebszellen direkt zugeführt wird, z. B. durch Infusionen. Zukünftig lassen sich daraus wirkungsvolle Einsatzbereiche im Bereich der Krebstherapie entwickeln: Eine Verstärkung der Chemotherapie und die Abschwächung der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie.
12/05
Höherer Schutz für Herzen durch Mikro-Nährstoffe
Eine herzgesunde Ernährung hilft das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken, so die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei ihrer diesjährigen Jahrestagung in Berlin:
Für die herzgesunde Ernährung wird der reichliche Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie Seefisch empfohlen. Hierbei werden wichtige Mikro-Nährstoffe wie Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und Omega-3-Fettsäuren aufgenommen.
Bei Risikogruppen kann eine gezielte medizinische Ernährungsergänzung durch Mikro-Nährstoffe sinnvoll sein, so die Experten.


